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Die Halbinsel Mönchgut im Südosten
Rügens, mit kilometerlangen herrlichen Strandabschnitten
zwischen Baabe, Göhren, Lobbe und Thiessow und einer
sanften Hügellandschaft,deren Landzungen sich weit
hinaus in Bodden und Ostsee schieben, bietet einen
landschaftlichen Reiz von ganz besonderer Art. Sie
ist das Abbild aller Landschaftselemente, wie einschneidente
Buchten, lang gestreckte Halbinseln, Landzungen, Riffe
und Steilküsten, flache Sand- und Schwemmküste, weite
Badestrände und bewaldete Höhen. Die Halbinsel Mönchgut
ist 30 km² gross.
1252 verkaufte der Fürst Jaromar
II. den nördlichen Teil der Halbinsel an das Zisterzienser
Kloster Eldena bei Greifswald. Um 1360 erwarben Mönche
den südlichen Teil Halbinsel. So entstand hier ein
kleiner Klosterstaat hinter dem "Mönchgraben" (Grenze
befindet sich am Ortseingang von Baabe aus Bergen
kommend), der die natürliche Grenze zum Rest der Insel
bildete.
Die Zisterziensermönche prägten durch
ihr Wirken maßgeblich die kulturelle und wirtschaftliche
Entwicklung der Halbinsel. So nahm Mönchgut in dieser
Zeit eine eigenständige Entwicklung. Die Menschen
lebten von Landwirtschaft, Fischerei, Lotsendienste
und Schifffahrt. Es erfolgten keine Ex- oder Importe
von Waren. 1534 wurde das Kloster aufgelöst.
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts
wechselten die regierenden Landesherren mehrmals.
In dieser Zeit lebten die Mönchguter vorrangig von
der Landwirtschaft und Fischerei. Ende des 19. Jahrhunderts
entwickelte sich der Fremdenverkehr. In dieser Zeit
entstanden die Pensionen im Stil der Bäderarchitektur.
1895 begann man mit dem Bau der Kleinbahnstrecke,
1899 wurde der letzte Abschnitt Sellin - Göhren fertig
gestellt. Die Halbinsel Mönchgut verfügt über ein
gut ausgebautes Rad- und Wandernetz. Wer Ruhe sucht
und die Natur liebt, hat die richtige Wahl für sein
Urlaubsziel getroffen.
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Das Nordperd, die östlichste
Spitze der Halbinsel Mönchgut
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| Am Strand der Halbinsel Mönchgut |
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